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Verfügbarkeit Vertraulichkeit Integrität

 

Der DSL(DigitalSubscriberLine)-Anschluss ist inzwischen die übliche Anbindung eines privaten Netzes an das Internet. Er wird in der Regel über einen Telekommunikationsanbieter als Service beauftragt und von diesem zur Verfügung gestellt.

Diese Art des Internetanschlusses steht sowohl gewerblichen als auch privaten Kunden zur Verfügung. Der DSL-Anschluss begann vor etwas 20 Jahren die üblichen Anschlusstypen zu verdrängen, da besonders in den Ballungsgebieten die vorhandene Kupferkabel-Technologie mit ihrem flächendeckenden Ausbau genutzt werden konnte.

Einher mit der Einführung des DSL-Anschlusses wurden die Übertragungsgeschwindigkeiten deutlich erhöht. War es vorher kaum möglich, insbesondere für private Nutzer,

Die Telekommunikationsdienstleister bieten den DSL-Anschluss mit verschiedenen Merkmalen an. Diese können sein:

  • Unterschiedliche Geschwindigkeiten - In der Anfangsphase des DSL betrug die Download-Geschwindigkeit in der Regel im privaten, bzw. nicht professionellen Bereich 768KBit/s. Dies bedeutete eine mehr als Verzehnfachung der damals üblichen Geschwindigkeiten im Bereich ISDN oder analogen Telefonanschlüssen.
  • Der Dienst wird in der Regel asynchron angeboten. Diese Ansynchronität bedeutet in erster Linie, dass die Geschwindigkeiten, mit denen Daten vom Internet in das private Netz gelangen meist wesentlich höher sind, als in umgekehrter Richtung.
  • Die Telekommunikationsanbieter unterwerfen den Service in der Regel einer Zwangstrennung nach 24 Stunden Verbindung, damit hier nicht eine "Standleitung" etabliert werden kann, die die Netz-Ressourcen des Telekommunikationsanbieters unzulässig belastet.
  • Wechselnde (dynamische) IP-Adressen. Der Anschluss besitzt auf der Seite des Netzbetreiber eine Adresse, damit Datenpakete "wissen", an welchen Anschluss sie ausgeliefert werden müssen. Da unter IPv4 (dem derzeitig gängigen Modell der Adressierung) der Pool der öffentlichen Adressen langsam zur Neige geht, kann so die Zahl der erforderlichen IP-Adressen reduziert werden. Um die dadurch entstehenden Nachteile auszugleichen, bieten manche Netzbetreiber sog. statische IP-Adressen gegen einen Aufpreis an.
  • Volumenbegrenzung meist in Verbindung mit einer deutlichen Geschwindigkeits-drosselung . Der Netzanbieter drosselt die Übertragungsgeschwindigkeit deutlich, wenn ein bestimmtes Datenvolumen erreicht ist. Dies soll in der Regel verhindern, dass gerade private Anschlüsse dauerhaft aufwändige Dienste im Internet bereitstellen, bzw. unverhältnismäßig stark aus dem Internet Inhalte in das private Netz geladen werden. 

 

In Bezug auf die Verfügbarkeit ist die Ausgestaltung des DSL-Anschlusses elementar. Insbesondere dynamische IP-Adressen und die Asynchronität der Geschwindigkeiten können schnell dazu führen, dass die Dienste, die öffentlich aus dem Heim- bzw. Firmennetz heraus angeboten werden sollen, nicht mehr erreichbar sind.

Sollten sie planen, sich aktiv am Internet zu beteiligen und Dienste oder Informationen öffentlich anzubieten, berate ich Sie gerne, wenn es um die Ausgestaltung des DSL-Anschlusses geht. Ich formuliere mit Ihnen Anforderungen und berate Sie bei Ihnen vorliegenden Angeboten.